Übersicht
Die Diagnostik ist laut Duden die «Lehre und Kunst, die das Stellen von Diagnosen zum Gegenstand hat». Doch warum Eignungsdiagnostik, warum berufsbezogene Analyseverfahren? Zahlreiche Gründe sprechen dafür, die wir in den folgenden Kapiteln (nach unseren Verfahren geordnet) für Sie beleuchten.
Es geht nicht darum, den perfekten Lernenden oder die perfekte Fachkraft zu finden, sondern die Person, die optimal zu einem Unternehmen und der freien Position passt. Eignungsdiagnostik ermöglicht bestmögliche Treffer zwischen Stellenanbietern und zukünftigen oder bereits ausgewiesenen Fachleuten.
Unter Passung (auch Person-Environment- oder Person-Job-Fit) versteht man im psychologischen Sinne den Grad der Übereinstimmung zwischen den Eigenschaften einer Person (z. B. Fähigkeiten, Bedürfnisse, Werte) und den Anforderungen sowie Bedingungen eines Arbeitsumfelds. Eine hohe Passung liegt vor, wenn die Anforderungen der Tätigkeit gut zu den Fähigkeiten der Person passen und umgekehrt die Arbeit zentrale Bedürfnisse und Erwartungen erfüllt. Für die beschäftigte Person geht eine gute Passung typischerweise mit höherem Wohlbefinden und mehr Zufriedenheit einher, da Anforderungen als bewältigbar erlebt werden und die eigenen Stärken eingesetzt werden können. Gleichzeitig profitieren auch Unternehmen: Eine hohe Passung ist mit besserer Leistung, höherer Motivation und stärkerem Engagement verbunden, was sich positiv auf Teamarbeit, Zusammenarbeit und Effizienz auswirkt. Zudem sinken bei guter Passung Belastung, Fehlzeiten und Fluktuation, wodurch langfristig stabile und leistungsfähige Teams entstehen.